Auch diese Parteien wollen Ihre Stimme haben (Stern)

Von V-Partei³ bis zu B*: Auch diese Parteien wollen Ihre Stimme haben

Bei der Bundestagswahl am 24. September tritt eine Reihe von Kleinparteien an, deren Namen Sie womöglich noch nie gehört haben. Wir stellen sie Ihnen vor.

Insgesamt 42 Parteien hoffen bei der Bundestagswahl am 24. September auf das Kreuz der Wähler. Manche haben so kuriose Namen wie V-Partei³ oder B*.

Kennen Sie die Partei der Vernunft? Oder Die Urbane. Eine HipHop Partei? Oder die Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer? Nein? Sollten Sie aber vielleicht. Denn diese Parteien könnten bei der nahenden Bundestagswahl auf Ihrem Wahlzettel stehen. Und noch einige mehr, von denen Sie womöglich noch nie gehört haben.

Tierschutz, Grundeinkommen, Bierpreisbremse

Insgesamt 42 Parteien hoffen am 24. September auf die Kreuze der Wähler. 34 davon beteiligen sich nach Angaben des Landeswahlleiters mit Landeslisten, acht weitere nur mit Kandidaten in einzelnen Wahlkreisen. In allen 16 Bundesländern sind nur SPD, Linke, Grüne, FDP, AfD, Freie Wähler, Die Partei, Marxistisch-Leninistische Partei und das Bündnis Grundeinkommen mit Landeslisten vertreten. Die CDU tritt in allen Ländern außer Bayern an, die CSU nur in Bayern.

Die Forderungen der Kleinparteien reichen von mehr Tier- und Naturschutz, der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens und einem Volksentscheid über die Unabhängigkeit Bayerns bis hin zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, einer Bierpreisbremse und der Förderung des Formationstanzes.

BGE – Bündnis Grundeinkommen; Die Grundeinkommenspartei

Versteht sich als Ein-Themen-Partei, die nur die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens mit demokratischen Mitteln voranbringen will. Ziel ist, mithilfe des Grundeinkommens ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zu Arbeit „allen Menschen die Existenz zu sichern und eine demokratische Teilhabe am Gemeinwesen zu ermöglichen“. Das Grundeinkommen soll an einzelne Menschen anstelle von Haushalten gezahlt werden und jedem Menschen unabhängig vom sonstigen Einkommen zustehen.