Mit dem Caravan fürs Grundeinkommen streiten (MOZ)

Seelow (MOZ) Man sagt zwar „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, aber man kann auch beides gleichzeitig haben. Dies zeigt Richard Rath, stellvertretender Landesvorsitzender des Bündnis Grundeinkommen. Seine politische Arbeit verrichtet er in der kommenden Woche, indem er mit dem BGE-Caravan unterschiedliche Ziele in der Region bereist, um dort das Interesse für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu wecken und zu fördern.

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Sonderurlaub: BGE-Politiker Richard Rath (links) vereint Camping und Wahlkampf
© Alina Ben Larbi

Richard Rath hat bereits einige Festivals wie das OBOA genutzt, um möglichst viele Menschen in ein Gespräch über das Ziel der Partei zu verwickeln. Nun hat er eine komplette Woche von seiner üblichen Arbeit im Integrationsamt für Schwerbehinderte frei bekommen, um herumzureisen.

Der Caravan, mit dem er unterwegs ist und an dem mehrere Aufkleber und Zettel befestigt sind, soll für Aufmerksamkeit sorgen und so viele Leute wie möglich anziehen. „Wir haben keine klassische Zielgruppe“, sagt der politische Aktivist. „Die Oma von nebenan kann sich genauso ein bedingungsloses Grundeinkommen wünschen wie ein junger Student oder ein Bio-Bauer“.

Deshalb seien verschiedene Festivals oder ähnliche Großveranstaltungen in der Region ideal, um eine breite Masse anzusprechen und für dieses politische Ziel zu interessieren. Dabei können interessante, ungezwungene Gespräche zustande kommen und Infomaterial ausgeteilt werden – und gleichzeitig kann der 32-Jährige den kleinen Urlaub im Wohnwagen bei der Tour durchs Oderland genießen.